Hörtest: Yoofs, Girlpool, Bored Nothing

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Kakao, Apfelstrudel, Kaminfeuer: Man kann viel machen, wenn die Tage wieder kälter werden. The Daily Frown hat die Kopfhörer aufgesetzt, sich durch die Blogs gehört und mitgeschrieben: Drei Bands, die man ruhig einmal im Auge behalten sollte.

Yoofs kommen aus Bournemouth, einem Seebad im Südwesten Englands. Vermisst Three Beams etwas den flirrenden Sixties-Vibe, muss man auf der neuen Single „Can’t Think“ doch klar die Harmonien herausstellen, die diesem Jahrzehnt mindestens ebenso stark verpflichtet sind.

 

Girlpool reihen sich ein in eine immer grandioser werdende Liste von weiblichen Gitarrenformationen wie Bleached, Beaches und, zuletzt an dieser Stelle genannt, natürlich die unvergleichlichen Courtneys. Der Track „Blah Blah Blah“ überzeugt gleichermaßen durch die skeletthafte Instrumentierung und die klare Botschaft an den männlichen Adressaten.

 

Was bei Fergus Miller, der unter dem Namen Bored Nothing auftritt, genau „Musik aus den 90er Jahren mit einer super modernen Denke“ sein soll, wie der Pressetext einem weismachen will, ist schwer zu sagen. Spät-grungiges-Getüftel? Kurt-Vile-Innerlichkeit? Die Single „Ice-Cream Dreams“ bleibt jedenfalls mit ihrem vertrackten Rhythmus gut im Ohr hängen, und das Musikvideo gibt dann durch Windows-95-Programme im Hintergrund auch die zitierte 90er-Jahre-Referenz zu erkennen.

 

Zur ganzen Playlist, u.a. mit Purling Hiss, Dirt Dress und den grandiosen Dead Ships geht es hier.

Yoofs touren gerade durch England. Die erste EP von Girlpool erscheint im November. Some Songs, das zweite Album von Bored Nothing, ist heute erschienen.

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