Rumpelstilzchen im Atomkraftwerk

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Matthias Nawrats kurzer Roman Unternehmer ist Parabel, Märchen, Dystopie, Coming-of-age-Roman: Eine aufregende Kombination, mit Sinn fürs Detail ausgearbeitet, die leider aber an manchen Stellen übers Ziel hinausschießt oder auch einfach nur anstrengend zu lesen ist.

Die Umschlagabbildung von Unternehmer ist bereits ein klug-doppeldeutiges Sinnbild für das Thema von Matthias Nawrat, der 1979 im polnischen Opole geboren wurde, Biologie und später am Bieler Literaturinstitut studierte und beim Wettlesen in Klagenfurt – wie passend für diesen Roman – mit dem Preis der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft ausgezeichnet wurde. Als Nicht-Muttersprachler erhielt er 2013 außerdem den Förderpreis zum renommierten Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung.

Zu sehen sind zerfledderte Magnetspulen – genauso gut könnte es sich aber auch um Heuballen handeln, beides passt zum Setting dieser im ländlichen Schwarzwald verorteten Erzählung von Lipa, Berti und ihrem Vater, die als verschworene Gemeinschaft aufgelassene Fabriken nach Elektroschrott durchforsten, der gewinnbringend weiterverkauft werden kann.

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