Atari-Breakout zu Pferde

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Charlotte Warsen macht es Zuhörern ihrer Gedichtlesungen nicht unbedingt leicht – statt mit einer Person beschleicht einen mitunter das Gefühl, es mit zwei, drei oder vier Lesenden zu tun zu haben, so raffiniert moduliert sie, und das mit einer lässigen Haltung, zum Teil während nur eines Gedichts Stimmlage, Geschwindigkeit und Intonation. Das macht aber auch den großen Reiz daran aus, Charlotte Warsens Lesungen zuzuhören, wenn einmal das Eis gebrochen ist.

Auf dem Papier sieht die Sache dann noch einmal anders aus. Aber nicht im Negativen, soviel sei vorab verraten. Zunächst einmal ist das im Wiesbadener Luxbooks-Verlag erschienene schmale Bändchen Vom Speerwurf zu Pferde eine ästhetisch sehr angenehme Angelegenheit, im Vergleich zu Jan Skudlareks Debüt Elektrosmog wurde dazugelernt, nämlich ein feineres Papier ausgewählt und, ja, auch das zählt zu den paratextuellen Merkmalen, die in eine Rezension miteinbezogen werden dürfen, das Buch riecht einfach gut.

Etwas irritierend ist dann aber doch, zumindest auf den ersten Blick, die Tatsache, dass sämtliche Gedichte sowie Buchtitel, Impressum und Klappe von Vom Speerwurf zu Pferde im Querformat präsentiert werden. Da hat man das schöne Buch in der Hand, klappt es auf, und muss es erst einmal umdrehen.

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