Buchdesign in der Krise

bell-jar-makeover

Christopher King, Art Director des amerikanischen Independent-Verlags Melville House, hat vor kurzem in einem Blogbeitrag diesen bemerkenswerten Satz geschrieben:

In fact, classics redesigns are everywhere lately as publishers aim to prop up sagging backlist sales in a slow economy. A fresh package is an inexpensive way to inject some life into an oldie-but-goodie, and a particularly eye-catching design can help a dusty book get face-out displays.

Er bezieht sich damit auf eine Diskussion in der New York Times über die neue Buch-zum-Film-Ausgabe von The Great Gatsby, die nur der Höhepunkt einer Debatte um die geschmacklich durchaus fragwürdige Neugestaltung von Klassikern wie Sylvia Plaths Bell Jar im Glamour-Stil war (siehe Zitat im Bild).

Ausführlich widmet sich diesen Monat auch The Atlantic dem Thema – und spätestens hier sollte die Diskussion für den deutschen Buchmarkt aufgegriffen werden: Welche Neuausgaben von Klassikern sind zeitgemäß und sinnvoll, welche riechen nach schneller Abzocke? Was meint ihr?

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