Fiona, Jules und G’schichtn aus’m Kanzleramt

Drei Kurzmeldungen zum aktuellen Stand verschiedener Dinge nebst einigen Links zur gar köstlichen Ergötzung des Lesers.

1. Wer hat Angst vor Fiona Apple? Zugegeben, ihr Album „When The Pawn…“ reihte sich nicht ganz zufällig in eine Reihe der zu dieser Zeit noch sehr aktiven Girl Power Phase der Popmusik ein. Aber es war auch ein sehr cleveres, musikalisch anspruchsvolles und nicht zuletzt poetisches Album, auf dem die junge New Yorkerin mal sanft, mal inbrünstig und laut über die schönen und häßlichen Seiten des Lebens nachsann. Das war 1999. Jahre sind seitdem ins Land gegangen, in denen Lebenszeichen sporadisch blieben und die Hoffnung auf ein neues Album langsam in den Hintergrund geriet. Dann aber, überraschend, hier und da kurze Musikzeitungsnotizen: Neues Album sei fast fertig, „Extraordinary Machine“ der Titel. Das war Anfang 2004. Und wo blieb die „Machine“? Ernüchterung: Fiona Apple’s third album, Extraordinary Machine, has been shelved by Sony. Grund: a lack of commercial appeal. Da stutzt man doch erstmal. Was hat sich der gute Major wieder dabei gedacht? Wahrscheinlich gar nichts. Wer will, kann sich nun das ganze Album aus dem Netz ziehen (was ich hiermit unterstütze) und sich auf dem Fanprojekt freefiona.com über die Causa Fiona weiterinformieren:

www.freefiona.com – Die Free Fiona Kampagne
„Extraordinary Machine“ als MP3-Download (mittlerweile nicht mehr)
fionaapple.org – Inoffizielle Fanseite

Nebenbei: Auf der offiziellen Webseite von Fiona Apple gibt’s (natürlich) keine Statements, dafür aber immer noch News zum (mittlerweile 6 Jahre alten) „aktuellen Album“. Auch so kann man mundtot gemacht werden – von der Künstlerin ist bis dato noch keine Stellungnahme bekannt.

2. Jules Verne hat morgen seinen 100. Todestag. Vielleicht nochmal ein Anlass, das ein oder andere Buch zu lesen oder mäßig inspirierte (aber witzige!) Filme zu schauen ODER Comics zu lesen. Na wenn das keine Auswahl ist!

3. Gestern startete das alternative Kanzleramt im ZDF. Etwas Herzschmerz (Klaus J. Behrendt zu seinem gebeutelten Forschungsminister: „Ich werde immer dein Freund bleiben“ – fehlt nur noch das angehängte „…Winnetou!“) und arrogante Berliner(innen), trotzdem aber unterhaltsam, spannend gar und als Novum im deutschen Fernsehen interessant anzuschauen. Lesenswert (allein für den „gaga“ Minister) ist dieser Artikel bei spiegel.de.

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